NEU: Jetzt zum niederländischen Shop!
Kostenloser Versand innerhalb DE, ab 100 € Warenwert
  1. Blog
  2. Intelligenter Heizen
  3. Zimmerpflanzen und Heizungsluft
23. Jan. 2023

Zimmerpflanzen und Heizungsluft

Pflanzen_02

Wie wir Menschen auch leiden viele Zimmerpflanzen unter trockener Heizungsluft im Winter. Bei uns sind die Auswirkungen oft trockene Haut, die Bindehaut der Augen ist gereizt und die Nase trocknet aus. Doch wie verhält es sich eigentlich bei den Pflanzen? Dieser Frage gehen wir in unserem aktuellen Blogbeitrag nach. Los geht’s!

Warum überhaupt Pflanzen in der Wohnung?

Bevor wir uns dem Thema Heizungsluft widmen stellen wir uns doch erstmal die grundsätzliche Frage: Warum überhaupt Pflanzen in die Wohnung stellen?

Grün tut gut. Gerade in den letzten 2 Jahren während der Corona Pandemie ist uns allen bewusst geworden, wie wichtig es ist, sich draußen in der Natur bewegen zu können. So hat eine Studie am Max-Planck-Institut nachgewiesen, dass „die Natur einen positiven Einfluss auf Gehirnregionen hat, die an der Stressverarbeitung beteiligt sind.“(1) Diese Auswirkungen zeigen sich schon nach einem 60-minütigen Spaziergang. Kein Wunder also, dass wir uns auch in unseren eigenen vier Wänden nach etwas Grün sehnen. Gerade im Winter, wo draußen alles grau in grau ist, die Gärten trist und der Beton noch abweisender als sonst, sehnen wir uns doch alle nach etwas Farbe und Wärme.

Grüne Zimmerpflanzen verschönern den Raum
Zimmerpflanzen sorgen für Entspannung und sehen dabei auch noch schön aus.

Welche Auswirkungen haben Zimmerpflanzen auf unsere Gesundheit?

Bekommen Pflanzen viel Sonne und Wasser produzieren sie viel Sauerstoff. Denn Grünpflanzen wandeln über das Chlorophyll in ihren Blättern mithilfe von Sonnenlicht Kohlendioxid (CO2) unter anderem in Sauerstoff um. Das nennt sich Fotosynthese. Dadurch verbessern sie die Raumluft, sammeln schädliche Stoffe aus der Luft und können sogar den Feinstaub aus Druckern mit ihren Blättern auffangen. Doch damit nicht genug. Da Pflanzen im Laufe des Tages 90 Prozent des Gießwassers wieder in den Raum abgeben, unterstützen sie uns gerade in den kalten Monaten dabei, die Atemwege vor dem Austrocknen zu schützen und damit Erkältungen und Husten vorzubeugen. Gut geeignet und empfehlenswert als Luftbefeuchter sind Pflanzen wie zum Beispiel Zyperngras, Aralien oder die Zimmerlinde.

Vor allem im Schlafzimmer spielt gutes Raumklima ja eine wichtige Rolle. Guter Schlaf ist essentiell für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Da wir im Schnitt ein Drittel unserer Lebenszeit schlafend verbringen ist es sinnvoll, sich mit diesem Raum gesondert zu beschäftigen. Da bei den meisten Pflanzen nachts die Fotosynthese nicht mehr aktiv ist und sie dadurch Kohlendioxid abgeben, gibt es Pflanzen wie die Echte Aloe, Bromelie oder Orchidee, die das Kohlendioxid über Nacht aufnehmen.

Zudem belegen Studien, dass bei Krankenhauspatienten, die eine Pflanze im Zimmer oder Aussicht auf ein Parkgelände haben, der Blutdruck im Schnitt um bis zu fünf Millimeter Quecksilbersäule (mmHG) sinkt.(2)

Pflanzen im Büro?

Unbedingt! Denn Pflanzen in Büro sorgen nicht nur für frische Luft und heben die Stimmung, sie verbessern sogar deine Arbeitsleistung. Durch das verbesserte Raumklima bist du konzentrierter und machst weniger Fehler. Wenn das mal keine Argumente für viel Grün an deinem Arbeitsplatz sind …

Zudem haben Pflanzen eine entspannende Wirkung. Probiere es doch mal aus: wenn du nach einem anstrengenden Tag im Büro eine Runde durch die Wohnung gehst, deine Pflanze gießt, braune Blätter entfernst, deine Pflanze mit einem Lappen entstaubst oder sie einfach genau anschaust und Veränderungen entdeckst schaltest du unwillkürlich ab, entspannst dich und fühlst dich danach besser. Garantiert!

Pflanzen gegen Depressionen

Pflanzen sehen nicht nur schön aus, sie helfen auch bei Depressionen. Schon allein der Blick auf eine Pflanze sorgt dafür, dass man schwierige Situationen besser meistert. Denn gärtnern wirkt sich nachweislich positiv auf unser Immunsystem aus. Der Blutdruck sinkt und Naturgeräusche wie das Summen der Insekten oder das Rauschen der Blätter wirken beruhigend auf uns. Diese Effekte lassen sich auch bei der Beschäftigung mit Zimmerpflanzen beobachten. Durch die Beschäftigung mit Pflanzen, der Pflege, dem „sich kümmern müssen“ – ähnlich wie bei einem Haustier- entsteht ein Verantwortungsgefühl und hilfreiche Routine. Nicht im Bett liegen bleiben, sondern aufstehen, den Alltag strukturieren und sich Zeit nehmen.

Doch was können wir tun, wenn es den Pflanzen nicht gut geht? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns im nächsten Kapitel.

Pflanzen stehen in einem Wintergarten.
Zimmerpflanzen tun unserer Seele gut und bereichern auch jeden Wintergarten.

Achtung – trockene Luft!

Im Winter fehlen sowohl uns Menschen als auch den Pflanzen nicht nur das Licht, sondern wir leiden alle unter der trockenen Heizungsluft. Bei konventionellen Heizungen wird die kalte Raumluft erwärmt und steigt nach oben. Durch das Aufsteigen der oft viel zu warmen Luft wird der Pflanze die wichtige Feuchtigkeit entzogen, die sie zum Wachsen und Gedeihen benötigt. Auch wenn viele Pflanzen einen warmen Ort benötigen ist es nicht ratsam, sie direkt über der Heizung zu platzieren. Alternativ kannst du deinen Pflanzen besser auf Regalen oder Schränken einen Platz bieten, so sind sie nicht direkt der warmen Heizungsluft ausgeliefert. Oder du stellst empfindliche Pflanzen während des Winters in einen kühleren Raum.

Neben dem Standort ist bei konventioneller Heizmethode auch die Pflege der Pflanzen wichtig. Denn die warme Heizungsluft trocknet die Erde der Pflanzen langfristig aus. Hier hilft es darauf zu achten, dass die Erde immer gut durchfeuchtet ist und immer mal wieder die Blätter mit Wasser zu besprühen, um zu verhindern, dass sie austrocknen. Da viele Pflanzen im Winter besonders empfindlich sind tust du deiner Pflanze auch etwas Gutes, indem du regelmäßig mit einem feuchten Tuch den Staub von den Blättern wischst.

Gibt es Alternativen?

Ja, die gibt es. Denn anstatt deine Räume mit konventionellen Heizungen zu wärmen kannst du alternativ zu Infrarotheizungen greifen. Das Funktionsprinzip einer Infrarotheizung ist einfach erklärt, denn auch wenn du die Strahlen nicht siehst, kannst du sie spüren. Stelle Dir einmal vor, Du stehst auf einem Berggipfel, es ist kühl und leicht bewölkt. Wenn jetzt die Sonne hinter den Wolken hervortritt, wird Dir sofort wärmer, obwohl sich die Lufttemperatur nicht verändert hat. Infrarotstrahlen erwärmen zunächst Menschen, Gegenstände und Oberflächen im Raum, ohne zunächst die Umgebungsluft aufzuheizen. Die erwärmten Objekte geben die Wärme schließlich an die Raumluft weiter. Die Wärme verteilt sich gleichmäßig im Raum und Aufgrund nicht vorhandener Luftverwirbelungen ist die Feinstaubbelastung geringer als bei klassischen Heizsystemen.

Dank einer Infrarotheizung ist die Luft angenehmer und nicht so trocken wie bei den konventionellen Heizsystemen. Davon profitierst nicht nur du, sondern auch deine Pflanzen werden es dir danken. In diesem Beitrag findest du noch weitere Vorteile einer Infrarotheizung.

Kleiner Tipp: solltest du einen Wintergarten besitzen ist eine Infrarotheizung vielleicht auch die richtige Heizung für dich. Denn dieses Heizsystem lässt sich einfach und kostengünstig nachrüsten. Zudem ist eine Infrarotheizung in 2-4 Minuten auf Betriebstemperatur, das heißt, dass du empfindliche Pflanzen bei plötzlich fallenden Temperaturen vor Kälteschäden schützen kannst, ohne dass sie austrocknen. Dein Wintergarten ist nicht so riesig? Gar kein Problem, denn so eine Infrarotheizung ist sehr platzsparend und lässt sich wahlweise an der Wand oder als Standgerät auf Rollen einsetzen. So bist du flexibel und kannst du die Wärme da einsetzen, wo du sie benötigst.

Fazit

Pflanzen benötigen gerade in der kalten Jahreszeit besondere Pflege. Die trockene Heizungsluft einer konventionellen Heizung setzt ihnen ebenso zu wie uns Menschen. Hier helfen Infrarotheizungen, die durch ihre direkte Wärme nicht den Raum, sondern die Gegenstände darin erwärmen. Das sorgt für eine gleichmäßige und wohltuende Temperatur im ganzen Raum. Und zwar ganz ohne lästige Luftverwirbelung. Somit tust du nicht nur dir, sondern auch deinen Pflanzen etwas Gutes.

Du willst noch mehr wissen?

Wir freuen uns, wenn wir dir neue Aspekte zum Thema Infrarotheizung aufzeigen konnten. Es gibt noch viele weitere spannende Informationen zu entdecken. Schau dir doch unseren aktuellen Beitrag über Hausstaubmilben und Allergien an. Oder interessieren dich die Beiträge über das Thema Nachhaltigkeit im Internet? Komme einfach regelmäßig auf unserem Blog vorbei – es lohnt sich!

Solltest du noch weitere Fragen haben hilft dir unser freundlicher Kundenservice gerne weiter – telefonisch, per Mail oder Chat. Wir freuen uns auf deine Nachricht.

Über 250.000 Haushalte wurden
letztes Jahr von uns heiß gemacht.

Zu den Infrarotheizungen