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11. Jan. 2024

Gebäudeenergiegesetz 2024

fachwerk

Als Zusatzheizung kannst du deine Infrarotheizung sowieso bedenkenfrei verwenden und erfüllst auch in Zukunft die Bedingungen für das Gebäudeenergiegesetz (GEG) 2024. Als alleiniges Heizsystem sind Infrarotheizungen ebenfalls zugelassen. In diesem Blogbeitrag erläutern wir dir, wann eine Infrarotheizung als alleinige Komplettlösung verwendet werden darf.

Wie sind die Regelungen im Detail?

Mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) 2024 hat der Bundestag wichtige Weichen für die Zukunft der Gebäudeheizung in Deutschland gestellt. Infrarotheizungen, die unter die Kategorie der Stromdirektheizungen fallen, sind seit diesem Jahr sowohl in Wohn- als auch in Nichtwohngebäuden klar geregelt und zugelassen. Das GEG verfolgt das Ziel, dass zukünftig nur noch Heizungssysteme erlaubt sind, die zu mindestens 65 Prozent aus erneuerbaren Energien gespeist werden – also aus Sonne, Wind oder Wasser.

Laut dem Gebäudeenergiegesetz 2024 dürfen Infrarotheizungen, als Teil der Stromdirektheizungen, in Gebäuden grundsätzlich eingebaut werden. Interessant ist hierbei, dass Infrarotheizungen auch ohne eigene Photovoltaikanlage (PV-Anlage) die 65 Prozent-Marke der Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen erreichen können. Dies liegt daran, dass bereits jetzt etwa 50 Prozent des in Deutschland verfügbaren Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. Bis 2035 ist geplant, diesen Anteil auf 100 Prozent zu steigern.

CO2-freier Betrieb und Einfache Voraussetzungen

Der Betrieb einer Infrarotheizung kann somit zu 100 Prozent CO2-frei erfolgen, unabhängig davon, ob eine eigene PV-Anlage vorhanden ist oder nicht. Die Bedingungen für die Installation und Inbetriebnahme einer Infrarotheizung als primäres Heizsystem sind ebenfalls recht einfach gehalten. Unabhängig davon, ob es sich um ein Wohngebäude (zum Beispiel ein Ein- oder Mehrfamilienhaus) oder um ein Nichtwohngebäude (wie ein Bürogebäude oder eine öffentliche Einrichtung) handelt, ist der Einbau und Betrieb erlaubt, solange das geplante Gebäude den baulichen Wärmeschutz um mindestens 45 Prozent unterschreitet.

Das neue Gebäudeenergiegesetz 2024

Bestandsgebäude und Sonderregelungen

Bei Bestandsgebäuden, die bereits über eine wasserbasierte Heizungsanlage verfügen, gelten ähnliche Bedingungen. Auch hier muss der bauliche Wärmeschutz um mindestens 45 Prozent unterschritten werden. Eine Neuerung im GEG 2024 ist, dass es bei Gebäuden mit einer Deckenhöhe von mindestens 4 Metern keine Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz gibt. Dies macht die Infrarotheizung besonders für Eigenheimbesitzer interessant, da bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Parteien ebenfalls keine Voraussetzungen an den baulichen Wärmeschutz gestellt werden.

Fazit: Eine attraktive Alternative

Dadurch wird die Infrarotheizung selbst in älteren Bestandsgebäuden, unabhängig vom erreichten baulichen Wärmeschutz, zu einer ernstzunehmenden Alternative. Vor allem im Vergleich zu anderen Heizsystemen können die Investitions- und Anschaffungskosten signifikant gesenkt werden. Angesichts der Preisentwicklung von Öl und Gas stellt die Infrarotheizung eine preiswerte Lösung dar.

Über 250.000 Haushalte wurden
letztes Jahr von uns heiß gemacht.

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