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23. Aug. 2022

Richtig lüften: Unterschiede im Sommer und Winter

Marie photoMarie
richtig_lueften

Richtig Lüften und Heizen gehört zusammen wie Kino und Popcorn. Beide Themen tragen zu einem gesunden Raumklima bei. Sie sind u. a. dafür verantwortlich, dass überschüssige Luftfeuchtigkeit weicht. Je nach Nutzen des Raumes gibt es ein paar Sachen zu beachten. In diesem Beitrag erfährst Du, welche Dinge das sind, welche Arten des Lüften es gibt und wie lange Du eigentlich Lüften solltest.

Warum richtig lüften?

Zunächst wollen wir einmal der Frage auf den Grund gehen, warum regelmäßiges Lüften überhaupt so wichtig ist. Hast Du gewusst, dass ein 4-köpfiger Haushalt täglich in etwa 12 Liter Luftfeuchtigkeit produziert? Das Ganze geschieht durch unsere Atmung, durch das Duschen, Kochen und Wäsche waschen. Die so entstehende Feuchtigkeit kann durch Lüften aus Deiner Wohnung entweichen.

Pfanne mit Essen und Dampf
Durch Kochen wird Wasserdampf und somit Luftfeuchtigkeit produziert

Lüften dient aber auch dazu chemische Schadstoffe, Feinstaub und gasförmige Verbindungen aus der Raumluft zu entfernen. Hast Du gewusst, dass täglich rund 12.000 Liter Luft unsere Lunge durchströmt? Mit Blick auf diese Zahl, erklärt sich von selbst, warum saubere Raumluft eine hohe Priorität in jedem Zuhause besitzen sollte. Eine saubere Raumluft ist also wichtig für unsere Gesundheit. Sie steigert u. a. unsere Konzentrationsfähigkeit.

Im Beitrag „Feuchtigkeit und Schimmel – was kann eine Infrarotheizung leisten?“ haben wir erfahren, dass es verschiedene Ursachen für feuchte Wände gibt. Eine Infrarotheizung kann durch ihre gezielte Direktwärme Feuchtigkeit reduzieren und Schimmel vorbeugen. Allerdings ist das regelmäßige Lüften ein wesentlicher Faktor, um Schimmelbildung frühzeitig zu vermeiden. Denn Schimmelpilzsporen wachsen nur in feuchter Umgebung.

Die richtige Bilanz aus Lüften und Heizen hilft Dir also dabei, Dein Raumklima deutlich zu verbessern und Schimmel vorzubeugen. Hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt das Wachstum von Schimmel. Da dieser weder Deinem Mauerwerk noch Deiner Gesundheit guttut, solltest Du ihm entgegenwirken. Im Folgenden erhältst Du ein paar nützliche Tipps zum „richtigen“ Lüften und was für welchen Raum beachtet werden sollte.

Stoßlüften und Durchzugslüften

Beim Stoßlüften öffnest Du Deine Fenster ganz weit für kurze Zeit. Zusätzlich kannst Du die Zwischentüren in Deiner Wohnung aufmachen. Um das Zufallen durch einen starken Luftzug zu vermeiden benutze einen Türstopper oder einfach einen anderen schweren Gegenstand. Das Ganze fällt dann in die Kategorie Durchzug. Das Durchzugslüften wird für alle Wohnräume empfohlen. Sobald Wasserdampf entsteht, solltest Du immer sofort Lüften. Also beispielsweise beim Kochen oder Duschen.

Tipp: Im Sommer ist ein gekipptes Fenster in Ordnung, da gleichzeitig nicht geheizt wird. Wohingegen im Winter ein gekipptes Fenster unbedingt vermieden werden sollte. Und natürlich sollte auch das Thema Heizen in diesem Zusammenhang nicht vernachlässigt werden. Achte darauf, dass eine konstante Raumtemperatur sichergestellt wird. Halte Deine Räume auf mindestens 17 °C. Dein Flur darf auch gerne etwas kühler sein. Dieser sollte eine konstante Temperatur von 15 °C nicht unterschreiten.

Wie lange soll ich lüften?

Die Länge der Zeitperiode zum Stoßlüften ist abhängig von der Jahreszeit. Im Sommer sollte einmal Lüften ca. 20-30 Minuten andauern. Im Winter reichen hingegen 5-10 Minuten aus. Das Bundesministerium empfiehlt das Stoßlüften bzw. das Durchzugslüften mehrmals am Tag durchzuführen. Achte der Umwelt zuliebe darauf, während des Lüftens Deine Heizung abzudrehen.

Jetzt fragst Du Dich bestimmt, warum man im Sommer länger als im Winter lüften sollte, oder? Die Natur strebt stets nach Ausgleich. Im Sommer ist der Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen nicht so hoch. Daher dauert es vergleichsweise lange bis ein Luftaustausch stattgefunden hat. Im Winter hingegen ist der Temperaturunterschied zumeist recht hoch. Daher benötigt der Luftaustausch an kühlen Tagen weniger Zeit.

Lüften der verschiedenen Räumlichkeiten

Zunächst wollen wir einen Blick auf die Empfehlungen des Bundesumweltamts zum Thema Lüften in verschiedenen Räumlichkeiten werfen:

1. Schlafzimmer: Über Nacht kann das Fenster entweder auf Kipp (vorwiegend im Sommer) oder ganz geöffnet werden. Falls sich Dein Schlafzimmerfenster beispielsweise im Erdgeschoss befindet oder Dir nicht danach ist mit offenem Fenster zu schlafen, dann kannst Du nach dem Aufstehen einmal kräftig Stoßlüften. Das mit dem Stoßlüften gilt natürlich auch für die Winterzeit.

2. Wohnräume: Das Lüften in Wohnräumen ist abhängig von den Faktoren, die die Luft befeuchten. Du nutzt Dein Wohnzimmer zum Wäschetrocknen? Dann solltest Du die Luftfeuchtigkeit mit einer Stoßlüftung regulieren. Unabhängig davon solltest Du spätestens dann Lüften, wenn Du Kondenswasser an der Innenseite Deiner Fensterscheibe entdeckst.

3. Küche und Badezimmer: In der Regel sind es gerade die Küche und das Bad wo die Luftfeuchtigkeit besonders hoch ist. Die Treiber hier sind der Wasserdampf, der beim Kochen entsteht sowie das Duschen und Baden. Falls möglich, schließe die jeweiligen Zimmertüren beim Lüften. Damit vermeidest Du, dass Gerüche und hohe Luftfeuchtigkeit in andere Räume ziehen. Übrigens, hast Du gewusst, dass beim Kochen und Braten auch Feinstaub entstehen kann? Na, den will man doch schnell loswerden.

4. der Keller: Die Kellerwände stehen unter besonderer Belastung. Zum einen ist die Kelleraußenwand meist kalt wohingegen die Kellerinnenwand im Verhältnis recht warm ist. Durch diese Einflüsse kann sich vor allem im Sommer Luftfeuchtigkeit niederschlagen. Daher empfiehlt es sich an Sommertagen in den kühlen Morgenstunden einmal kräftig durchzulüften.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Während Du lüftest, solltest Du stets darauf achten, dass Du Deine Heizung ausschaltest.  Ansonsten strömt kalte Luft in Deine Wohnung herein und Deine Heizung wird ständig versuchen den Temperaturfall auszugleichen. Das gilt besonders, wenn Du einen Heizkörper nutzt, der sich direkt unter dem Fenster befindet. Könighaus Infrarotheizungen werden standardmäßig mit einem Thermostat versendet. Das Thermostat besitzt eine offene Fenster Erkennung. So lange ein offenes Fenster detektiert wird, stoppt Deine Infrarotheizung automatisch.

Zu trocken sollte die Raumluft allerdings auch nicht sein. Empfohlen wird eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40-60 %. Trockene Raumluft kann Deine Schleimhäute reizen, denn so atmest Du trockenen Staub ein. Husten kann die Folge sein. Mit einem einfachen Messgerät kannst Du die Luftqualität in Deinem Raum überwachen.

Fazit

Richtig Lüften und Heizen sind quasi ein paar Schuhe. Für Deine eigene Gesundheit und den Erhalt der Bausubstanz solltest Du darauf achten, regelmäßig zu lüften. Dadurch entweichen Feuchtigkeit und andere Schadstoffe aus der Luft. Damit steigerst Du Dein eigenes Wohlbefinden und Deine Konzentrationsfähigkeit. Außerdem wird so Schimmelbildung vorgebeugt. Wenn Du Deine Könighaus Infrarotheizung mit einem Thermostat betreibst, dann erkennt dieses offene Fenster und Deine Heizung muss nicht manuell ausgeschaltet werden.

Über 250.000 Haushalte wurden
letztes Jahr von uns heiß gemacht.

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