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5. Okt. 2022

Die optimale Raumtemperatur

Marie photoMarie
Zuhause_perfekt_temperiert

Hast Du Dich auch schon mal gefragt, wie hoch die optimale Temperatur je Raum ist? Natürlich ist die Raumtemperatur immer eine persönliche Präferenz. Falls Du Dir allerdings unsicher bist und gerne ein paar Richtwerte hättest, dann bist Du hier goldrichtig. In diesem Beitrag werden wir alle Räume in einem Haushalt durchgehen und uns genau ansehen, wie hoch oder niedrig die optimale Temperatur sein sollte. Also eben ein kleiner Guide, wie Du Dein Zuhause perfekt temperierst.

Disclaimer: Diese Werte beziehen sich auf das Jahr 2021 für deutsche Haushalte.

Die richtige Balance macht’s, denn zu viel Heizen schadet der Umwelt und tut auch dem Geldbeutel nicht gut. Wird zu wenig geheizt, erhöht sich das Risiko der Schimmelbildung. Optimiertes Heizen, natürlich immer in Kombination mit regelmäßigem Lüften, ist also mindestens einen Blogbeitrag wert, vielleicht sogar auch mehr. Apropos Lüften, hast Du gewusst das in einem Haushalt mit 4 Personen täglich ganze 12 Liter Feuchtigkeit an die Luft abgegeben werden? Das Umweltbundesamt gibt an, dass dies durch Waschen, Duschen, Kochen und nicht zuletzt auch die Atmung geschieht.

Vorab schon Mal die Kurzfassung. Wir freuen uns aber auch, wenn Du bis zum Schluss dabei bleibst:

  • Schlafzimmer: 15-19 C°
  • Badezimmer: 23 °C
  • Küche: 18 °C
  • Wohnräume: 20-22 °C

Optimale Temperatur zum Schlafen

Im Schnitt verbringen wir ein ganzes Drittel unserer Lebenszeit schlafend. Ganz schön viel oder? Während des Schlafes möchten wir uns vom Tag regenerieren. Frische Energie soll für den kommenden Tag geschaffen werden. Daher schadet es nicht, einen Blick auf die optimale Schlafzimmertemperatur zu werfen.

Als „gesund“ werden 15-19 C° im Schlafzimmer bewertet. Im Schnitt sind es also 17 C°. Die Techniker Krankenkasse empfiehlt um die 18 C° als optimale Temperatur im Schlafzimmer sowie vor dem Schlafengehen einmal kräftig durchzulüften. Schlafforscher begründen die vergleichsweise niedrige Temperatur damit, dass die abfallende Körpertemperatur ein Signal zum Einschlafen ist. Wichtig dafür ist, dass die Extremitäten, also Arme und Beine, gut durchblutet sind. Denn nur so kann die Körperwärme abtransportiert werden.

Ein heißes Bad vorm Schlafen gehen, kann auch das Einschlafen fördern. Beim Baden erhöht sich nämlich zunächst die Körpertemperatur und fällt nach dem Baderitual wieder ab. Also wird dem Körper bildlich gesprochen das Signal zum Einschlafen gegeben. Genau gegenteilig verhält es sich übrigens mit dem „zu warm schlafen“. Denn dann schwitzen wir im Schlaf, wälzen uns mehr von einer Seite zur anderen und träumen lebhafter. Das Ganze ist dann schon fast vergleichbar mit Fieberträumen.

Die perfekte Temperatur im Badezimmer

Das Badezimmer sollte das wärmste Zimmer Deines Zuhauses sein. Grund dafür ist, dass Du Dich nach dem Duschen nicht verkühlen möchtest. Hier wird eine Temperatur von 23 °C angestrebt. Aus eigener Erfahrung kennt man ja vielleicht das Gefühl, aus einer heißen Dusche oder Badewanne zu kommen und dann auf eiskalte Fliesen zu tappen. Brrr… ganz schön kalt. Daher können wir das Bad als „wärmsten Raum des Hauses“ sehr gut nachvollziehen.

Allerdings musst Du natürlich nicht kontinuierlich das Badezimmer beheizen. Im Gegenteil nur dann, wenn Du Dich auch tatsächlich in ihm befindest. Die Steuerung dafür geht besonders gut mit einem (Smart) Thermostat. Wenn Du beispielsweise weißt, dass Du jeden Morgen um 7 Uhr für eine halbe Stunde ins Bad gehst, kannst Du die Heizzeit genau planen. Wusstest Du übrigens, dass es auch Infrarotheizungen gibt, die gleichzeitig ein Badezimmerspiegel sind? Ganz schön clever, oder? Falls das für Dich interessant ist, schau doch einfach mal bei den Könighaus Spiegelheizungen vorbei.

Heizen mit Infrarot im Badezimmer ist besonders praktisch, da das Heizpaneel im Schnitt nur 3 Minuten benötigt, um sich auf Betriebstemperatur zu bringen. Was ganz schön schnell ist, im Vergleich zu einer Fußbodenheizung, die auch schon mal ein paar Stunden zum Hochfahren benötigt.

Wie viel °C in der Küche?

Die Küche – der Ort, an dem wir unsere Mahlzeiten vorbereiten. Die Präferenzen, was warme bzw. kalte Mahlzeiten angeht, sind ganz unterschiedlich. Der eine mag es schon am Morgen warm – mit einem Tee, Kaffee oder warmen Oats. Der andere ersetzt auch gern mal die warmen Bratkartoffeln durch eine schnelle, kalte Brotscheibe. In jeder gut ausgestatteten Küche befinden sich jedoch einige Elektrogeräte (die mehr oder weniger zum Einsatz kommen) und eigene Wärme produzieren.

Wie dem auch sei, für die Küche wird eine Temperatur von ungefähr 18 °C empfohlen. Die Temperatur ist in etwa so niedrig wie die im Schlafzimmer, der Grund dafür jedoch ein anderer. In der Regel erhitzt sich die Küche nämlich durch die Zubereitung warmer Speisen. Also beispielsweise durch das Kochen auf dem Herd oder die Grillfunktion des Ofens. Mit der empfohlenen Temperatur schaffst Du einen angenehmen Kompromiss aus Heiz- und Kochwärme.

Wie temperiere ich meine Wohnräume?

Bildheizung aus der Kollektion Goldener Herbst

Für Wohnräume, wie klassischerweise das Wohnzimmer, wird eine Temperatur zwischen 20 und 22 °C empfohlen. Hier spielt das persönliche Wohlbefinden eine wichtige Rolle. Fühlt es sich trotzdem etwas kalt an, empfehlen wir nach undichten Stellen wie Fenstern und Türen Ausschau zu halten und gegen zu wirken. Dadurch verhinderst Du, dass zugige Luft in Deine Räume eindringt. Erinnerst Du Dich noch an den langen Dackel alias Zugluftstopper, der vor dem Spalt der Haustür liegt?

Was wenn ich mal nicht zu Hause bin?

Falls Du mal für ein paar Tage oder sogar Wochen nicht daheim bist, darf die Temperatur auch gerne etwas niedriger ausfallen. Als Daumenregel kann man mit 5 °C weniger als üblich kalkulieren. Wenn Du nur für ein paar Stunden außer Haus bist, darf die Temperatur gerne konstant bleiben. Denn ausgekühlte Räumlichkeiten wieder hoch zu heizen erfordert mehr Energie, als die Temperatur zu halten.

Und zum Schluss noch ein Tipp, um die Wärme länger im Zuhause zu halten: nachts die Rollläden schließen. Laut dem Bundesumweltamt können Wärmeverluste (durch das Fenster) um bis zu 20 % reduziert werden. Und an alle die keine Rollläden haben: das Zuziehen von Vorhängen kann auch schon Wärmeverlusten entgegenwirken.

Fazit

Das Thema „ideale Raumtemperatur“ bietet einiges an Diskussionsstoff. Auch bei einem Mehrpersonenhaushalt fließen schon mal verschiedene Meinungen ein. Auch hängt die ideale Raumtemperatur von einigen Faktoren ab. Einer davon ist der Nutzen des Raumes.

Als Daumenregel kann man sich merken, das Schlafzimmer ist idealerweise der kälteste Raum des Hauses. Ein kaltes Schlafzimmer soll laut Forschern guten Schlaf fördern. Das Badezimmer im Gegensatz dazu soll der wärmste Raum des Hauses sein. Das soll ein Unterkühlen nach dem Baderitual verhindern. Alle anderen Wohnräume liegen temperaturmäßig irgendwo zwischen Schlafzimmer und Bad. Die Küche hingegen benötigt nicht allzu viel Heizungswärme, denn Herd und Ofen sind zusätzliche Wärmequellen.

Bei Fragen rund um das Thema „Heizen mit Infrarot“ steht Dir unser freundlicher Kundendienst gerne zur Verfügung und berät Dich mit Rat und Tat. Zögere nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir freuen uns drauf!

Über 250.000 Haushalte wurden
letztes Jahr von uns heiß gemacht.

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